16.02.2010
[Keine Beschreibung eingegeben]Guter Test auf glattem Geläuf: VfR rasiert Norderstedt
Zweiter Test 2010, erster Sieg: Fußball-SH-Ligist VfR gewann den interessanten Vergleich mit Eintracht Norderstedt deutlich mit 4:1 (1:1).

Der gastgebende Tabellenachte der Oberliga Hamburg ist der einzige Vertreter seiner Klasse, der sich für die Regionalliga bewerben wird. Rückschlüsse auf ein mögliches Wiedersehen in der Aufstiegsrunde wollte Rasensport-Coach Ervin Lamce aber nicht ziehen. "Das verbietet sich von alleine, wenn man sich die Möglichkeiten anschaut, die Norderstedt besitzt: mehrere Kunstrasenplätze, eine eigene Sporthalle und ein Stadion, in dem die Reserve des Hamburger SV ihre Heimspiele austrägt", schwärmte der 37-Jährige von den Bedingungen. Eben jene ließen beim Test am Sonnabend allerdings zu wünschen übrig, präsentierte sich das künstliche Geläuf an der Ochenzoller Straße doch an einigen Stellen extrem glatt. Obwohl mehrere VfR-Spieler darauf nicht eingestellt waren, diktierten die Gäste das Geschehen. Selbst der frühe Rückstand durch einen von Philipp Koch im Nachschuss verwandelten Handelfmeter - Gästekeeper Niklas Jakusch hatte den von André Bock verursachten Strafstoß zuvor an den Pfosten gelenkt (6.) - beeindruckte den VfR nicht wirklich. Der Ball lief flüssig durch die Reihen der Lila-Weißen, die zahlreiche Chancen ausließen, durch Hakim Alioua auf Zuspiel von Marinko Ruzic aber noch vor dem Wechsel ausgleichen (36.). Nach dem Wiederbeginn drückte sich die Überlegenheit der "Veilchen" auch in Zahlen aus. Ruzic verwandelte einen Foulelfmeter (50.) zur 2:1-Führung, die Olaf Raniewicz mit einem spektakulären 35-Meter-Schuss aufs leere Eintracht-Tor (56.) noch auf 4:1 ausbauten. "Das Ergebnis ist zweitrangig. Wichtig war vielmehr, dass nach dem 1:4 gegen den VfB Lübeck auch das Spiel in Norderstedt ein richtig guter Test für uns war", konstatierte Lamce, der mit einem alten Weggefährten ein Wiedersehen feierte. Denn in Reihen der Norderstedter kickt mit Verteidiger Dennis Gersdorf ein früherer Regional- und Oberligaspieler des VfR. Während der Defensivrecke 90 Minuten lang auf dem Platz stand, mussten aufseiten der Gäste vier Akteure passen: die erkälteten Patrick Amponsah und Jörg Zenker sowie Christopher Kramer (Zerrung) und Kai Siedschlag (Leistenprobleme).

Eintracht Norderstedt: Walther - Geertz (46. Barlak), Gersdorf, S. Siedschlag, Sterczyk - Bauer, Koch, Cengiz (46. Schmedes), Akyere - Yilmaz, Kossatz (46. Schröder).
VfR Neumünster: Jakusch (46. Özdemir) - Dora, Schäfke, Jakubowski, Bock - Gülbay (46. Zöchling), Christophersen (50. A. Raniewicz) - Möller (46. Thomas), H. Alioua (50. I. Alioua) - Ruzic (50. Milbradt), Sudbrak (50. O. Raniewicz).
Zuschauer: 40

Quelle: Holsteinischer Courier (Auszug)

 


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