13.02.2010
[Keine Beschreibung eingegeben]"Unterstützung ja, aber keine pekuniäre"
VfR lud die Stadtoberen zum Frühstück ein.In 17 Tagen feiert der VfR Neumünster seinen 100. Geburtstag.Gestern bat der Fußball- Traditionsverein Neumünsters Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek,Oberbürgermeister Olaf Tauras sowie dessen persönlichen Referenten Thorben Pries zu einem Frühstück in den Raum des Fördervereins ein. Belegte  Brötchen, dazu Kaffee oder Tee bildeten die stärkende Grundlage zu einem fast  zweistündigen intensiven Kennenlernen und Meinungsaustausch mit sieben ereinsvertretern.In den leidenschaftlich geführten Gesprächen über Gegenwart und Zukunft der Stadt Neumünster stand auch die weitere sportliche Entwicklung des Clubs auf der  Tagesordnung.„Wir haben Visionen“, sagte VfR-Hauptsponsor Detlef Klusemann. Er  bekannte sich offen zu den „Veilchen“ und möchte mithelfen, den Weg in die Regionalliga zu ebnen.Für den Wintermeister der Schleswig-Holstein-Liga heißt das: Raus aus der  Fünftklassigkeit!Dabei soll der Platz in der angestrebten Vierten Liga keineswegs ein Abenteuer werden und erneut in einem finanziellen Fiasko enden wie in der Saison 2003/04, als die Regionalliga in Deutschland noch die Dritte Liga war. Carsten Pukaß, der sich beim VfR nun vermehrt um strategische Aufgaben kümmert, flog gestern Morgen nach Frankfurt. In der DFB-Zentrale nahm der 32-Jährige an einer Informationsveranstaltung über die Regionalliga teil.Der VfRVorsitzende Herbert Sander sagte, dass er sich in den vergangenen Wochen die Zahlen des Regionalligisten VfB Lübeck,sowie des Regionalliga-Aufsteigers ZFC Meuselwitz besorgt hätte.„Bei den Thüringern steht eine Familie vor“,sagte Sander, was der dritte Vorsitzende Otto Bracker mit einem Schmunzeln kommentierte: „Das kommt mir bekannt vor.“ Duplizität der Vereinsführung: Hubert Wolf  steht dem ZFC vor, Ehefrau Brit ist Schatzmeisterin.Beim VfR haben Herbert und Elke Sander diese Positionen inne.

So frohlockte Olaf Tauras, dass er zur Wahl angetreten sei, um sich für eine starke Stadt Neumünster einzusetzen. „Dazu gehören verschiedene Aktivitäten, die das Bild verbessern, ein gutes Sportangebot und idealerweise auch Spitzensport“, sagte er und merkte an, dass  aufgrund der Finanzsituation kaum mehr als ein inhaltlicher Support möglich sei. „Wir unterstützen ihr Vorhaben, wo wir können, aber ich habe kein Geld.“ Klusemann, der zu gern das Bauvorhaben „überdachte Tribüne“ realisieren möchte, ging es in diesem Zusammenhang nicht um die entsprechenden Euros, sondern mehr um Konzepte, Prozesse und Strukturen, die Synergieeffekte. Erich Wessels,der sich als Helfer des Vorstandes sieht, wünscht sich,dass Talente im Sport und auch in der Wirtschaft in Neumünster gehalten werden können. „Es geht nur miteinander“,sagte Strohdiek. Unterdessen soll heute Vormittag die Entscheidung fallen,ob das Freundschaftsspiel des VfR bei Eintracht Norderstedt (14 Uhr) ausgetragen werden kann. „Es hängt davon ab, wie viel Schnee über Nacht fällt“, sagte VfR-Trainer Ervin Lamce.

Quelle: Kieler Nachrichten (Auszug)

 


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